Bio – Deutsch

Dr. Douglas Meyer ist Laureate Dirigent des Pennsylvania Centre Orchesters. Als Gastdirigent erschien er unter anderen mit der Bohuslav Martinu Philharmonie in Tschechien, dem Kurpfälzischen Kammerorchester in Mannheim, dem Altoona Symphony Orchestra, dem Spokane Symphony Orchestra, beim Shenandoah Summer Music Festival und dem Brevard Summer Festival, mit dem Dubuque Symphony Orchestra and dem South Arkansas Symphony Orchestra. Kürzlich machte Meyer sein Debut in Lateinamerika mit dem Sinfonieorchester von Mexiko, welches die Musik von Wagner, Saint-Saens and Sibelius spielte und mit Teatrul Național de Operă și Balet Oleg Danovski, Romania.

Dr. Meyer mehr als 350 Werke für Orchester, Oratorien und voll inszenierte Opernstücke in seinem Repertoire. Auch hat er Dirigieren gelehrt am College-Conservatory of Music in Cincinnati und an der Pennsylvania State University. Auf Tourneen mit dem Luther College Symphony Orchestra gab er Konzerte in Budapest, Prag, Stuttgart und München; im Konzerthaus von Wien dirigierte er die Wiener Premiere von Howard Hansons “Zweite Sinfonie” und von William Schumans “Song of Orpheus”.

Dr. Meyer dirigierte die Uraufführung von “Paul & Virginie”, mit Libretto von Jean Cocteau und Musik von Charles Kalman. Diese Premiere fand in Washington, D.C., auf Einladung vom französischen Botschafter statt, und zwar unter der Schirmherrschaft des Instituts von Arts and Humanistic Studies der State University von Pennsylvania. Er setzt sich voll ein für die Musik in ihren verschiedensten Formen, war Musikdirektor und Dirigent des Dorian Opera Theatre in Iowa, Dirigent der Rochester Light Opera in Rochester, Minnesota, und Musikdirektor der Southwest Symphony in Arizona, der Salisbury Symphony in Philadelphia sowie des Civic und Civic Youth Orchestra in Cincinnati, Ohio.

Die deutsche Zeitung “Die Rheinpfalz” nannte Douglas Meyer einen “wahrhaft hervorragenden Dirigenten.” In dieser Zeitung hieß es weiter, daß seine einnehmende Art zu dirigieren, seine faszinierenden Programme und klare Interpretation das Kennzeichen dieses amerikanischen Dirigenten seien. Dr. Meyer war der erste Dirigent des Pennsylvania Centre Orchestra. Das Orchester wurde 1991 gegründet und bietet in jeder Saison sechs Konzerte, von der Musik des Barock bis zu Uraufführungen. Unter seiner Führung hat das Orchester sein Angebot von drei auf sechs Konzerte vergrößert; das Budget wuchs von $ 3000.- auf $ 125 000.- an. PCO hat neue Kompositionen in Auftrag gegeben, bot ein Konzert mit Musik von Mozart und den Worten von Da Ponte – einem ehemaligen Einwohner von Sunbury, Pennsylvanien – das einen Preis gewann. Dieses Orchester hat den Zuhörern von Zentralpennsylvanien viele neue Werke vorgestellt; dabei war es Herrn Dr. Meyer möglich, die besten Musiker für das Ensemble zu gewinnen. Er steht dem Vorstand des Orchesters mit Rat und Tat zur Seite.

Der Bürgermeister der Stadt Cincinnati ehrte den Dirigenten mit einem “Douglas Meyer Day”, wobei er besonders seine Arbeit mit dem Civic und dem Civic Youth Orchestra anerkannte. Der Dirigent hatte die Position eines Fellow am College-Conservatory of Music in Cincinnati und am Tamarack Festival in Spokane, Washington; er war Finalist im ORF Wettbewerb in Salzburg, Österreich.

Herr Dr. Meyer nahm Unterricht bei hervorragenden Dirigenten wie zum Beispiel Pierre Boulez an der Musik Akademie der Stadt Basel und Otmar Suitner am Mozarteum in Salzburg. Er studierte mit Richard Lert als Mitglied eines Dirigierkurses am Eastern Institute of Orchestral Studies, welches von der American Symphony Orchestra League unterstützt wird. Seinen Titel des Doktor der Philosophie im Dirigieren von Orchester und Oper erhielt Douglas Meyer vom College-Conservatory of Music der Universität Cincinnati, wo er Schüler von Erich Kunzel und Robert Whitney war. George Szell in Cleveland erlaubte es ihm vielen Proben des Cleveland Orchestra beizuwohnen. Maestro Meyers bevorzugtes Instrument ist das Horn, auch mit dem Klavier und der Bratsche ist er sehr vertraut. Den Magistertitel machte er am Chicago Musical College der Roosevelt University, wo er sich auf Musik Theorie und Komponieren konzentrierte.

Einige von Dr. Meyers Kompositionen sind “ A Thanksgiving Cantata”; “The Policy Cantata: A satiric comment on academe”; “Die Abdukktion aus dem Lokkerroom” (eine amüsante Operette) und “Die Bremer Stadtmusikanten” mit Text für Hausmusik. Unter seinen Orchestrierungen befinden sich: Johannes Brahms “Ungarische Tänze”; Claude Debussy “Die Kinderecke”, sowie Musik von Ives, Dvorak, Mahler und Grieg.

In der Öffentlichkeit erweckt er Interesse für Musik auf verschiedene Weise, zum Beispiel bei ‘Classical Tailgates’, ‘Familienkonzerten’, dem ‘Wettbewerb für junge Künstler’, ‘Mittagessen mit dem Maestro’ und ‘Ein Abend im alten Wien im Tavern Restaurant mit Musik der Familie Strauß’. Außerdem bietet er ‘Reisen mit dem Maestro’, das sind Lehrreisen nach Mitteleuropa die auch der Geldbeschaffung dienen.

Als Gastdirigent von auserwählten regionalen Jugendorchestern trat er auf mit dem Wyoming All-State Orchestra, dem Wisconsin Honors Orchestra, dem New Jersey All-State Orchestra, der San Diego Youth Symphony, dem Houston Youth Orchestra sowie weiteren Gruppen in Nord Dakota, Minnesota, Pennsylvania und Iowa.